Rehabilitation verstehen
Diese Seite bietet Patient:innen und Angehörigen eine allgemeine Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle medizinische Beratung oder Auskunft des zuständigen Sozialversicherungsträgers.
Was ist Rehabilitation?
Medizinische Rehabilitation unterstützt Menschen nach Erkrankungen oder Verletzungen dabei, ihre Funktionsfähigkeit, Selbstständigkeit und Teilhabe am Alltag zu verbessern. Sie verbindet je nach Bedarf ärztliche Betreuung, Therapie, Schulung und weitere Maßnahmen.
Phase 2 – stationär oder ambulant
In der Phase II werden aufeinander abgestimmte medizinische und therapeutische Maßnahmen angeboten. Sie kann stationär oder ambulant stattfinden. Dauer und Umfang richten sich nach Indikation, Bewilligung und individuellem Bedarf.
Phase 3 – langfristig stabilisieren
Die ambulante Phase III kann im Anschluss an die Phase II den Transfer in den Alltag unterstützen. Einschließlich einer bewilligten Verlängerung kann die Betreuung bis zu einem Jahr dauern. Voraussetzungen, Dauer und Therapieumfang sind mit der Einrichtung und dem zuständigen Sozialversicherungsträger zu klären.
Wie kommt man zur Reha?
- Medizinisch abklären: Besprechen Sie mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt, ob eine Rehabilitation geeignet ist.
- Antrag stellen: Reichen Sie den Antrag mit ärztlicher Unterstützung beim zuständigen Sozialversicherungsträger ein.
- Bewilligung und Einrichtung: Der Versicherungsträger prüft den Antrag. Die passende Einrichtung und der Beginn werden anschließend abgestimmt.
Eine Reha in Ihrer Nähe finden
Der Rehakompass der Gesundheit Österreich (GÖG) bietet einrichtungsübergreifende Informationen zu Rehabilitationsangeboten. Im ÖGPR-Verzeichnis finden Sie ergänzend eine Auswahl von Einrichtungen aus unserem Netzwerk.
Zum Rehakompass Zum ÖGPR-NetzwerkHäufige Fragen
Wer entscheidet über eine Rehabilitation und die Kosten?
Ob eine Rehabilitation bewilligt wird und welche Kosten oder Zuzahlungen entstehen, entscheidet der zuständige Sozialversicherungsträger. Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt unterstützt Sie bei der medizinischen Abklärung und Antragstellung.
Was ist der Unterschied zwischen ambulant und stationär?
Bei ambulanter Rehabilitation wohnen Sie zu Hause und kommen zu vereinbarten Therapieterminen. Bei stationärer Rehabilitation bleiben Sie während des Aufenthalts in der Einrichtung. Welche Form geeignet ist, hängt unter anderem von der medizinischen Situation und den persönlichen Voraussetzungen ab.
Welche Einrichtung passt zu meiner Erkrankung?
Rehabilitationseinrichtungen haben unterschiedliche medizinische Schwerpunkte, etwa Herz-Kreislauf-, Lungen-, Stoffwechsel- oder orthopädische Erkrankungen. Klären Sie die passende Indikation und Behandlungsform mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt und dem zuständigen Versicherungsträger. Die ÖGPR selbst ist keine Behandlungseinrichtung.
Wann kann die Rehabilitation beginnen?
Der Beginn hängt von der medizinischen Situation, der Bewilligung und der Verfügbarkeit einer geeigneten Einrichtung ab. Fragen zu Ihrem konkreten Antrag beantworten der zuständige Versicherungsträger und die ausgewählte Einrichtung.